Preise
Was kostet eine Entrümpelung in Dormagen?
Eine Entrümpelung in Dormagen kostet in der Regel 15 bis 60 € pro Quadratmeter. Für eine durchschnittlich möblierte 3-Zimmer-Wohnung mit 75 m² sind das etwa 1.900 bis 2.600 €. Entscheidend ist der Füllgrad, nicht die Fläche. Verbindlich wird der Preis als Festpreis nach der kostenlosen Besichtigung.
Diese Seite zeigt die Rechnung dahinter. Sie nennt die Richtwerte nach Füllgrad und nach Objekttyp, die Zuschläge, mit denen die Betriebe arbeiten, und die Gebühren, die in Dormagen tatsächlich anfallen. Alle Beträge verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.
Richtwerte nach Füllgrad
Abgerechnet wird nach Volumen und Aufwand. Der Quadratmeterpreis ist nur die Umrechnung davon. Deshalb entscheidet die Frage, wie dicht die Räume stehen.
| Füllgrad | Richtwert | Beispiel 75 m² | Typische Situation |
|---|---|---|---|
| Wenig Hausrat | 15–25 €/m² | 1.100–1.900 € | Teilmöbliert, gut zugänglich, wenig Sondermüll |
| Mittlere Befüllung Am häufigsten | 25–35 €/m² | 1.900–2.600 € | Voll möblierte Wohnung, normaler Hausrat |
| Sehr voller Haushalt / Messie | 35–60 €/m² | 2.600–4.500 € | Verdichteter Hausrat, Sonderentsorgung, Tiefenreinigung |
Die mittlere Stufe deckt den Normalfall ab. Sie gilt für eine Wohnung, in der jemand jahrelang gelebt hat, ohne dass sich Wege zugestellt haben. Die dritte Stufe beginnt dort, wo Möbel doppelt stehen, Kartons gestapelt sind und Räume nur noch auf einem Pfad begehbar sind.
Was kostet mein Keller, meine Wohnung, mein Haus?
Für einen Keller liegen die Richtwerte bei 350 bis 900 €, für eine 3-Zimmer-Wohnung bei 1.900 bis 2.600 € und für ein Einfamilienhaus bei 3.500 bis 5.000 €.
Bezugsgröße: mittlerer Füllgrad, also 25 bis 35 € pro m². Bei wenig Hausrat liegen die Preise rund 30 % niedriger, bei einem sehr vollen Haushalt 50 bis 70 % höher.
| Objekt | Fläche | Richtwert gesamt | Dauer |
|---|---|---|---|
| Kellerverschlag oder kleiner Speicher | 10–15 m² | 350–550 € | halber Tag |
| Keller, Dachboden oder Garage | 15–25 m² | 400–900 € | halber bis ganzer Tag |
| 1-Zimmer-Wohnung | ca. 40 m² | 1.000–1.400 € | 1 Tag |
| 2-Zimmer-Wohnung | ca. 65 m² | 1.600–2.300 € | 1 Tag |
| 3-Zimmer-Wohnung | ca. 75 m² | 1.900–2.600 € | 1 bis 2 Tage |
| Große Wohnung | ca. 100 m² | 2.500–3.500 € | 2 Tage |
| Einfamilienhaus | ca. 150 m² | 3.500–5.000 € | 2 bis 3 Tage |
Zwei Zeilen fallen beim Nachrechnen aus dem Rahmen. Unter etwa 25 Quadratmetern gilt ein Mindestpreis, weil Anfahrt, Container und zwei Leute auch für einen kleinen Keller anfallen. Ab rund 120 Quadratmetern wird es pro Quadratmeter etwas günstiger, weil ein Container besser ausgelastet ist. Beide Abweichungen stecken bereits in den Zahlen oben.
Preis-Check: Richtwert für Ihr Objekt
Rechnet mit denselben Spannen wie die Tabellen oben. Das Ergebnis ist eine Orientierung, kein Angebot.
Warum steht auf keiner Anbieterseite ein Preis?
Weil nach Volumen und Aufwand abgerechnet wird und beides erst vor Ort sichtbar ist. Auf Anfrage nennen viele Betriebe durchaus eine Spanne. Veröffentlichen tut sie in Dormagen keiner.
Das ist kein Geheimnis, sondern Kalkulation. Zwei Wohnungen mit derselben Fläche können sich im Preis verdoppeln. Vier Größen entscheiden darüber. Erstens die Menge in Kubikmetern, also wie dicht die Räume stehen. Zweitens der Weg von der Wohnungstür bis zum Fahrzeug. Drittens die Zufahrt, denn eine enge Straße zwingt zu einem kleineren Fahrzeug und damit zu mehr Fahrten. Viertens der Anteil an Sondermüll, der getrennt entsorgt werden muss.
Wer ohne Besichtigung eine Zahl nennt, rechnet einen Sicherheitsaufschlag ein oder korrigiert am Räumungstag nach oben. Beides ist für Sie teurer als eine halbe Stunde Besichtigung. Deshalb steht auf dieser Seite eine Spanne und kein Preis. Eine Spanne können Sie prüfen, ein Versprechen nicht.
Was kostet die Besichtigung?
Bei dem Betrieb, an den wir vermitteln, nichts. In der Branche ist das nicht die Regel. Ein Teil der Betriebe verlangt für Anfahrt oder Angebotserstellung eine Pauschale, die häufig bei etwa 50 € liegt.
Das ist zulässig, solange es vorher gesagt wird. Ärgerlich wird es, wenn Sie drei Angebote einholen wollen und zweimal zahlen, bevor Sie überhaupt eine Zahl gesehen haben. Fragen Sie deshalb in jedem Telefonat zwei Dinge. Kostet die Besichtigung etwas? Und wird der Betrag bei Auftrag angerechnet?
Unsere Anforderung an den vermittelnden Betrieb lautet: Besichtigung kostenlos, Festpreis danach, keine Nachforderung. Das ist eine Anforderung und kein Urteil über andere Betriebe. Wer sie nicht einhält, bekommt von uns keine weiteren Anfragen.
Netto oder brutto? Der Unterschied sind 19 Prozent.
Viele Betriebe nennen auch Privatkunden einen Nettopreis. Zwischen 1.900 € im Angebot und 2.261 € auf der Rechnung liegen 361 €.
Der Grund ist Gewohnheit. Ein großer Teil der Aufträge kommt von Hausverwaltungen, Vermietern und Nachlassverwaltern. Für die ist die Mehrwertsteuer ein durchlaufender Posten, deshalb wird dort netto gerechnet. Gegenüber Verbrauchern verlangt die Preisangabenverordnung dagegen den Gesamtpreis, also den Endbetrag inklusive Steuer.
| Angebot netto | Sie zahlen brutto | Differenz |
|---|---|---|
| 1.200 € | 1.428 € | 228 € |
| 1.900 € | 2.261 € | 361 € |
| 2.600 € | 3.094 € | 494 € |
| 3.000 € | 3.570 € | 570 € |
In Dormagen lässt sich das vorab nicht einmal vergleichen. Keiner der ortsansässigen Betriebe veröffentlicht einen Preis. Sie erfahren die Zahl also erst im Gespräch. Dann gehört die Frage nach der Mehrwertsteuer an den Anfang. Ein seriöser Betrieb beantwortet sie in einem Satz.
Ein Gegenfall gehört dazu: Kleinunternehmer weisen keine Mehrwertsteuer aus. Dann ist der genannte Preis auch der Endpreis. Erkennbar ist das an einem Hinweis auf der Rechnung. Für die Steuerermäßigung nach § 35a EStG ist das ohne Belang, dort zählen die Arbeitskosten.
Welche Faktoren den Preis in Dormagen verschieben
Die größten Zuschläge entstehen nicht durch Möbel, sondern durch Wege. Etage, Trageweg und Zufahrt bestimmen, wie viele Stunden das Team braucht.
| Faktor | Wirkung | In Dormagen typisch |
|---|---|---|
| Etage ohne Aufzug | +5 bis 10 % je Stockwerk | Geschosswohnungsbau der 1960er und frühen 1970er Jahre, drei bis vier Geschosse ohne Aufzug |
| Trageweg zum Fahrzeug | bis +15 % | Denkmalgeschützte Altstadtlagen, in denen das Fahrzeug außerhalb der Gassen hält |
| Enge Zufahrt | bis +15 % | Kleineres Fahrzeug, dafür mehr Fahrten |
| Kein freier Stellplatz vor dem Haus | 15,00 bis 80,00 € Gebühr, dazu die Schilder | Halteverbotszone nötig, Schilder besorgt und stellt der Antragsteller selbst |
| Container auf öffentlichem Grund | ab 40,00 € | Sondernutzungserlaubnis, Mindestgebühr 40,00 €, Gebührensatz 5,50 € in Zone I |
| Sehr voller Haushalt | +50 bis 70 % | Stufe 3 der Staffel, oft mit Tiefenreinigung |
| Schadstoffe | Einzelposition | Schadstoffmobil nimmt höchstens 5 Liter Altöl und 20 Kilogramm Sonderabfall an |
| Asbest oder Eternit | nicht im Festpreis | Fachfirma nötig, getrennter Auftrag und getrennter Nachweis |
| Bauschutt und Bauelemente | Einzelposition | Von der Sperrgutabfuhr ausdrücklich ausgeschlossen, gehört in den Container |
| Verwertbarer Hausrat | −10 bis 30 % | Erstausstattung aus den Wachstumsjahren des Chemiewerks, je nach Zustand gesucht |
Die Zuschläge addieren sich nicht ungebremst. Ein Betrieb kalkuliert Stunden, nicht Prozente. Die Tabelle zeigt, in welche Richtung sich der Preis bewegt und warum ein Foto der Zufahrt bei der Anfrage mehr wert ist als eine ausführliche Beschreibung der Möbel.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Grob ein Drittel Arbeitszeit, ein Drittel Entsorgung, der Rest Fahrzeug, Container und Gebühren. Die Entsorgung ist der Posten, den Laien am stärksten unterschätzen.
In Dormagen lässt sich dieser Posten schlechter nachschlagen als anderswo. Es gibt keinen Wertstoffhof und damit auch keine städtische Gebührenliste je Kubikmeter. Für Privatleute bleibt eine Zahl: An den Anlieferstellen des Rhein-Kreises Neuss kostet jede Anlieferung 12,00 Euro, und mehr als ein Kubikmeter am Tag ist nicht erlaubt. Für Privatleute sind das also 12,00 Euro je Kubikmeter, verteilt auf einzelne Tage.
Ein Betrieb fährt diesen Weg nicht. Er arbeitet mit Containern und liefert direkt bei Entsorgungsanlagen an, nach Gewicht und nach Sorte abgerechnet. Diese Sätze veröffentlicht er nicht, sie stecken im Festpreis. Aus einer normal möblierten Dreizimmerwohnung kommen zweistellige Kubikmeterzahlen heraus, sobald Schrankwände, Polstermöbel und Matratzen zusammenkommen. Damit ist die Frage beantwortet, warum eine Räumung nicht ein paar hundert Euro kostet.
Der zweite große Posten ist die Arbeitszeit. Zwei bis drei Personen für einen oder zwei Tage, dazu Abbau, Verladung und Fegen. Der dritte Posten sind Fahrzeug und Container. Die Amtsgebühren fallen dagegen kaum ins Gewicht, sie liegen zusammen im zweistelligen Bereich. Wichtig sind sie trotzdem, weil sie Fristen auslösen.
Was im Festpreis enthalten sein sollte, steht ausführlich auf der Entrümpelung Dormagen. Kurz gefasst: Anfahrt, Personal, Abbau, Abtransport, sämtliche Entsorgungsgebühren und die besenreine Übergabe. Nicht enthalten sind Malerarbeiten, Rückbau von Bauteilen, Asbest und größere Mengen Bauschutt.
Was Container und Halteverbotszone in Dormagen kosten
Ein Container auf der Straße kostet mindestens 40,00 € an Gebühren. Eine Halteverbotszone kostet 15,00 bis 80,00 € je nach Dauer, und die Schilder besorgt der Antragsteller selbst. Das sind zwei getrennte Vorgänge mit zwei verschiedenen Rechtsgrundlagen.
| Vorgang | Gebühr | Frist |
|---|---|---|
| Sondernutzung Container, Zone I | 5,50 € je Quadratmeter und Monat | vor dem Aufstellen beantragen |
| Sondernutzung Container, Zone II | 5,00 € je Quadratmeter und Monat | vor dem Aufstellen beantragen |
| Sondernutzung, Mindestgebühr | 40,00 € | greift bei kurzen Standzeiten |
| Container auf dem eigenen Grundstück | keine Gebühr | keine Erlaubnis nötig |
| Halteverbotszone, Einrichtung | 15,00 bis 80,00 € je nach Dauer | Antrag mindestens 8 Arbeitstage vorher |
| Schilder für die Halteverbotszone | nicht in der Gebühr enthalten | müssen 3 Werktage vorher stehen |
So rechnet sich die Sondernutzung: Ein üblicher 7-Kubikmeter-Container belegt rund 8 Quadratmeter. Der Tarif ist auf den Monat bezogen, deshalb greift bei einer Standzeit von wenigen Tagen in aller Regel die Mindestgebühr von 40,00 €. Ab dem siebten Monat steigen die Sätze, für eine Räumung spielt das keine Rolle. Auf dem eigenen Grundstück brauchen Sie gar keine Erlaubnis, und das ist in den Ein- und Zweifamilienhausgebieten der Normalfall.
Zur Antragsfrist für den Container gibt es in Dormagen zwei städtische Formulare mit zwei verschiedenen Angaben. Das eine nennt zwei Wochen, das andere drei. Verbindlich ist die Auskunft im konkreten Antrag, planen Sie deshalb mit der längeren Frist.
Bei der Halteverbotszone ist Dormagen ungewöhnlich deutlich. Die Stadt schreibt selbst, dass die Verkehrszeichen nur angeordnet werden. Besorgen und aufstellen muss sie der Antragsteller.
Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde am Paul-Wierich-Platz 2, erreichbar unter 02133 257-381, dienstags bis freitags von 8 bis 12:30 Uhr. Der Antrag soll mindestens acht Arbeitstage vor Beginn gestellt sein. Die Schilder müssen mindestens drei Werktage vorher stehen, sonst gilt die Zone nicht. Der Antragsteller haftet außerdem für Schäden an den Verkehrseinrichtungen und für Unfälle, die auf die Anordnung zurückgehen.
Praktisch heißt das: Wer selbst räumt, muss Schilder mieten oder kaufen, aufstellen und wieder abbauen. Das ist der Grund, warum diese Position in Dormagen mehr Arbeit macht als Geld kostet. Wenn der Fachbetrieb den Vorgang mitübernimmt, steht er im Angebot.
Der genannte Rahmen von 15,00 bis 80,00 € stammt von der Dienstleistungsseite der Stadt. Fragen Sie im Antrag nach dem Gesamtbetrag samt Verwaltungsgebühr im konkreten Fall.
Für die Planung heißt das: Wer am Monatsende übergeben muss, kümmert sich zwei Wochen vorher darum. Das hier ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung. Verbindlich ist die Auskunft der Stadt im konkreten Fall. Die Fristen im Zusammenhang stehen auf der Seite zur Haushaltsauflösung.
Selbst räumen oder beauftragen? Eine Rechnung.
Für einen Keller lohnt sich die Eigenleistung. Für eine Wohnung scheitert sie in Dormagen nicht am Geld, sondern an der Zeit.
Der Grund ist der fehlende Wertstoffhof. Die Sperrgutabfuhr der EGN ist kostenfrei und nimmt je Anmeldung bis zu 3 Kubikmeter mit. Abfuhrtermine gibt es zwölf im Jahr, also etwa monatlich. Alles, was kein Sperrgut ist, bleibt liegen. Die Satzung nennt dafür Bauschutt und Bauelemente, ehemalige Gebäudeteile, Reifen, Gartenabfälle, Kartonagen und Hausmüll.
Für diesen Rest gibt es in Dormagen keine Anlaufstelle. Die nächste liegt in Neuss-Grefrath, die zweitnächste in Grevenbroich. Dort sind je Tag 1 Kubikmeter oder 200 Kilogramm erlaubt, je Anlieferung werden 12,00 Euro fällig. Genau daran scheitert die Eigenleistung, wenn ein Übergabetermin feststeht.
Rechnen wir das für eine Dreizimmerwohnung durch. Nehmen wir 20 Kubikmeter Gesamtmenge an. Wer zum Monatsende übergeben muss, schafft in der Regel eine Sperrgutabfuhr, also 3 Kubikmeter kostenfrei. Bleiben 17 Kubikmeter, die selbst gefahren werden müssen. Bei einem Kubikmeter am Tag sind das 17 Fahrten an 17 verschiedenen Tagen. Die Mengenannahme von 20 Kubikmetern ist gerechnet, nicht gemessen. Die Regeln und Entgelte stammen von der Stadt und vom Rhein-Kreis Neuss.
| Posten | Wert |
|---|---|
| Angenommene Gesamtmenge | rund 20 m³ |
| Kostenfrei über eine Sperrgutabfuhr | 3 m³ |
| Rest, der selbst gefahren werden muss | rund 17 m³ |
| Erlaubte Menge je Tag an der Anlieferstelle | 1 m³ oder 200 kg |
| Nötige Fahrten nach Neuss oder Grevenbroich | rund 17, an 17 Tagen |
| Anliefergebühr, 17 mal 12,00 € | rund 204 € |
| Zusätzlich nötig | Anhänger, zwei Personen, Verladung, Tragweg, Kraftstoff |
Das Ergebnis überrascht die meisten. Die reinen Gebühren bleiben mit rund 204 € niedrig. Der Engpass ist der Kalender. Siebzehn Fahrten an siebzehn Tagen passen in keine Kündigungsfrist, und Urlaubstage kosten auch etwas. Für einen Keller bleibt die Eigenleistung sinnvoll, dort reichen wenige Fahrten. Für eine ganze Wohnung rechnet sie sich selten.
Eine Abkürzung gibt es. Wer einen Container mietet, umgeht die Tagesgrenze, weil der Entsorger die Ladung als Ganzes abrechnet. Dann fallen Miete und Entsorgung an, und bei einem Standplatz auf der Straße zusätzlich die Sondernutzungsgebühr. Beladen müssen Sie ihn selbst.
Und ein Hinweis, der oft übersehen wird: Sperrgut darf erst am Abholtag bis 7 Uhr am Grundstücksrand stehen. Jedes Stück darf höchstens 50 Kilogramm wiegen und muss von Hand zu verladen sein.
Wer zahlt die Entrümpelung?
In der Regel zahlt, wer die Wohnung übergibt. Bei einer Kündigung der Mieter, bei einem Todesfall die Erben aus dem Nachlass, beim Verkauf der Verkäufer.
Bei Erben lohnt sich ein genauer Blick auf die Reihenfolge. Die Frist zur Ausschlagung beträgt sechs Wochen ab Kenntnis vom Erbfall und vom Berufungsgrund. Wer vorher eine Räumung beauftragt, kann sich damit so verhalten, dass es als Annahme der Erbschaft gewertet wird. Bei überschuldetem Nachlass ist das teuer. Klären Sie das, bevor Sie unterschreiben.
Bei einer Erbengemeinschaft haften alle anteilig, beauftragen tut aber meistens eine Person. Lassen Sie sich die Zustimmung der anderen schriftlich geben, sonst tragen Sie das Risiko allein. Vermieter zahlen dann, wenn sie selbst räumen lassen, etwa nach einer Zwangsräumung oder wenn Erben nicht ermittelt sind. Beim Sozialhilfeträger gilt: erst Antrag, dann Auftrag. Zuständig ist für Dormagen die Stadtverwaltung am Paul-Wierich-Platz. Für erwerbsfähige Leistungsberechtigte ist das Jobcenter Rhein-Kreis Neuss zuständig, das eine eigene Anlaufstelle in Dormagen hat.
Das ist eine allgemeine Darstellung und keine Rechtsberatung. Bei überschuldetem Nachlass oder Streit in der Erbengemeinschaft sollten Sie anwaltlichen Rat einholen.
20 Prozent der Arbeitskosten über die Steuer zurückholen
Eine Entrümpelung im selbst genutzten Haushalt ist eine haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG. Absetzbar sind 20 % der reinen Arbeitskosten, höchstens 4.000 € im Jahr.
Drei Voraussetzungen müssen zusammenkommen. Die Rechnung muss die Arbeitskosten getrennt von Material und Entsorgung ausweisen. Sie muss überwiesen sein, Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an. Und die Leistung muss im Haushalt erbracht worden sein.
Für Erben gilt eine Besonderheit. Der Haushalt des Verstorbenen kann als eigener Haushalt zählen, solange der Mietvertrag noch läuft und die Wohnung nicht schon leer übergeben ist. Sagen Sie dem Betrieb deshalb vor der Rechnungsstellung, dass Sie die Arbeitskosten getrennt ausgewiesen brauchen. Nachträglich ist das mühsam.
Auch das ist keine Steuerberatung. Ob und in welcher Höhe die Ermäßigung greift, hängt vom Einzelfall ab.
Alle Angaben sind marktübliche Richtwerte inkl. MwSt., Stand 09/2026, und keine Angebote. Den verbindlichen Festpreis nennt Ihnen der ausführende Fachbetrieb nach der Besichtigung.
Häufige Fragen
Fragen zu den Kosten
Ist die Besichtigung wirklich kostenlos?
Bei dem Betrieb, an den wir vermitteln, ja. Das ist eine der vier Anforderungen, die wir stellen. Selbstverständlich ist es in der Branche nicht. Ein Teil der Betriebe berechnet für Anfahrt oder Angebotserstellung eine Pauschale, die häufig bei etwa 50 € liegt. Manche rechnen sie bei Auftrag an, manche nicht. Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot nach, ob die Besichtigung etwas kostet und ob der Betrag im Auftragsfall abgezogen wird.
Was kostet die Entsorgung in Dormagen wirklich?
Das hängt vom Weg ab. Die Sperrgutabfuhr durch die EGN ist kostenfrei und nimmt je Anmeldung bis zu 3 Kubikmeter mit. Für alles, was kein Sperrgut ist, gibt es in Dormagen keine Anlaufstelle. Die nächsten Anlieferstellen liegen in Neuss-Grefrath, Grevenbroich und Korschenbroich. Dort kostet jede Anlieferung 12,00 Euro, und mehr als ein Kubikmeter am Tag ist nicht erlaubt.
Kann der Preis nachträglich steigen?
Bei einem Festpreis nach Besichtigung nicht. Genau dafür ist die Besichtigung da. Nachforderungen sind nur berechtigt, wenn hinterher etwas auftaucht, das vorher nicht sichtbar war, etwa ein volles Kellerabteil hinter einer verschlossenen Tür oder Asbest unter einer Verkleidung. Lassen Sie sich deshalb in das Angebot schreiben, welche Räume besichtigt wurden.
Was kostet eine Halteverbotszone in Dormagen?
Die Stadt nennt für die Einrichtung 15,00 bis 80,00 Euro, je nach Dauer. Wichtiger als der Betrag ist eine Bedingung: Die Stadt ordnet die Verkehrszeichen nur an. Besorgen und aufstellen muss sie der Antragsteller selbst. Der Antrag soll mindestens acht Arbeitstage vorher gestellt sein, die Schilder müssen drei Werktage vorher stehen. Verbindlich ist die Auskunft der Straßenverkehrsbehörde unter 02133 257-381.
Zahlt das Sozialamt eine Entrümpelung?
In engen Grenzen ja. Wenn jemand Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch bezieht und eine Räumung nötig ist, um die Wohnung zu erhalten, kommt eine Kostenübernahme in Betracht. Zuständig ist die Stadtverwaltung am Paul-Wierich-Platz, für erwerbsfähige Leistungsberechtigte das Jobcenter Rhein-Kreis Neuss mit seiner Anlaufstelle in Dormagen. Wichtig ist die Reihenfolge: erst den Antrag stellen, dann beauftragen. Wer zuerst beauftragt, bleibt in aller Regel auf den Kosten sitzen.
Lohnt sich ein eigener Container statt einer Firma?
In Dormagen häufiger als anderswo, weil ein Container die Tagesgrenze der Anlieferstellen umgeht. Der Container kostet Miete und Entsorgung nach Gewicht. Steht er auf öffentlichem Grund, kommt eine Sondernutzungserlaubnis dazu, mit 5,50 Euro je Quadratmeter und Monat in Zone I und mindestens 40,00 Euro. Muss erst ein Stellplatz frei werden, kommt die Halteverbotszone dazu. Beladen müssen Sie ihn selbst.
Festpreis für Ihre Entrümpelung in Dormagen
Kostenlose Besichtigung, fester Preis, besenreine Übergabe. Erreichbar Mo bis Fr von 8 bis 18 Uhr.
Zuletzt aktualisiert: 2. September 2026